Beschreibung:
Er entschloss sich dann und dort, Musiker zu werden. Abends brachte er sich zuhause Bassspielen bei. Mit seinem Bruder, John Stroger, einem Schlagzeuger, gründete er eine Band, the Red Tops, und begann seine Karriere als Musiker. Unter Rufus Forman war er Teil einer Formation, die vorallem Jazz spielte. Die Gruppe suchte einen Guitarristen und fand Eddie King, der bald die Leitung der Band übernahm. Sie nannten sich Eddie King and the King Men und spielten neben Jazz auch Blues und R&B. Die Band war während fünfzehn Jahren sehr erfolgreich. Als Eddie King von Chicago wegzog, hörte Bob zwei Jahre lang auf zu spielen. Jesse Green, der damalige Schlagzeuger von Otis Rush, überzeugte Bob sich dessen Band anzuschliessen. Mit Otis Rush begann Bob auch internationale Tournéen zu machen. Bob war mehrere Male mit dem American Folk Blues Festival unterwegs. Während mehr als einem Jahrzehnt bildete er zusammen mit Steve Freund, Robert Covington und Sam Burckhardt die Begleitband von Sunnyland Slim. Als The Big Four waren die vier oft in Europa unterwegs. Sunnyland Slim und Robert Covington animierten Bob zum Singen. Heute steht er deshalb oft auch als Leader im Rampenlicht. „The rest is history," wie Bob Stroger sagen würde.
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