 Gewinner 2006
• Er ist 1949 in der Stadt Bern geboren, arbeitete zwischen 1974 und 1982 in Kehrsatz als Sekundarlehrer. Der Vater war Lokführer. • Seine innere Liebe für den Blues lockte ihn jedoch 1982 in das Ursprungsland des Blues, nach Amerika und wurde beim Mississippi Delta Blues Meister James Son Thomas in die Geheimnisse der Blues Harp und der Gitarre eingeweiht. • Er sagt von sich: „Blues ist, wenn du in deine Musik einbringst, was du selber bist"; und weiter: „Blues heisst, seine eigene Stimme zu finden. • Er verrät den Bähnlersohn aus der Länggasse, wenn er auf seiner Blues Harp einen Zug so imitiert, als glaubte man, an einem Bahngeleise zu stehen. • „Erstaunlich, wie viel Mut es braucht, etwas zu singen, das einen betrifft", sagt er. Aufgebracht hat er nicht nur den Mut zu singen, wer er ist, sondern auch den Mut zuzugeben, wer er nicht ist. • Dass er nicht vorgibt, aus dem Delta zu stammen, macht seinen Blues glaubwürdig; just der Verzicht aufs Authentitäts-Klischee macht ihn authentisch. • Ein Schweizer, der den renommierten „W.C. Handy Blues Award" für das beste traditionelle Blues Album erhielt? • Ein Berner, der in Columbia an der University of South Carolina als Professor für Blues arbeitet? • Ein Weisser, der an der University of Mississippi zuständig für das Blues Archiv war?   Laudatio von Johnny Engeler „Swiss Blues Award 2006" an Wale Liniger (Bern und USA) Die Uebergabe erfolgte am 8. April 2006, im Stadtcasino Basel, durch BL RR Urs Wüthrich-Pelloli und Matthias C.E. Preiswerk, Baumann & Cie, Banquiers, Basel

Das ist der von einer namhaften Jury gewählte Preisträger des „Swiss Blues Award 2006" • W a l e L i n i g e r
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